Diskographie


für die songtexte, hier entlang


schlachtplatte

Veröffentlichung: 1991

Band:
Huber: Gesang, Gitare, Harmonium, Klavier
Ehrenzeller: Bass, Gesang
Steiner: Klavier, Harmonium, Tenorsax, Gesang, Klarinette
Stalder: Gitarre, Cello, Gesang
Neuhaus: Posaune, Gesang
Siegenthalter: Posaune, Gesang

Gäste:
Simon Berger: Schlagzeug, Perkussion, Gesang
Carlo Brenni: Altsax
Otto Spirig: Akkordeon
Gabriela Penicka: Gesang
Die böhmische Rossbollen-Blaskapelle und ein anonymer Trompeter

Anmerkungen:
Die Schlachtplatte wurde im Juli 1991 im New Style Studio zu Ostermundingen aufgenommen. Mischka Wettstein hat die Töne gemeistert und gemischt.
Huber hat das Cover gezeichnet, gestaltet hat es Ruedi Amrein.


Beschreibung
Die Schlachtplatte ist ein typisches Debutalbum. Ein bisschen kantig noch, wird doch in der Biographie geschrieben, man hätte die fürs Proben reservierte Woche mehr dem Fussball als den Instrumenten gewidmet. Aber doch vereint dieses Album so manche Perle, so zum Beispiel Scharlachrot, das wohl so mancher kennt. vor allem vom Mitsingen an den Konzerten.
Auch Bälpmoos fehlt an kaum einem Konzert, der Song von Freiheit und Ausbruch, schon von vielen besungen, aber selten so schön und direkt.
Herausragend sind auch Pfeuti und Domino, die vor allem mit den Texten bestechen.
Schuumbad 1 - 3 bringt noch so etwas wie eine Vortsetzungsgeschichte, No Geit's einen Tango, was man auch auf späteren Alben noch zu hören bekommt.
Zum Abschluss des Albums noch das "urchige" Ämmital, mit Kuh-Geräuschen, däftigen Bernerflüchen und Schwyzerörgeli.


Empfohlen zu:
Fest mit Freunden (Ämmital)
Spaziergang (Bälpmoos)
Liebeskummer (Scharlachrot)


fischer

Veröffentlichung: 1993

Band:
Brenni: Sporan-, Alt-, Tenor- und Baritonsax, Perkussion, Gesang
Ehrenzeller: Bass, Gesang
Frutiger: Schlagzeug, Perkussion, Gesang
Huber: Gesang, Gitarre, Tasten, Perkussion
Neuhaus: Posaune
Stalder: Gitarre, Cello, Mandoline, Gesang
Steiner: Tasten, Tenorsax, Perkussion, Gesang

Gäste:
Fredi Küffer: Tuba
Ági Szirmai: Ungarische Stimme
Heilsarmee: Blechtrommelbattalion 69

Anmerkungen:
Der Fischer wurde im Winter 1992 im "New Style" zu Ostermundigen aufgenommen und gemastert im "Greenwood" zu Nunningen. Wieder hat Mischka Wettstein die Klänge gemeistert und gemischelt. Das Cover wurde von Jürg Ramseier fotografiert und zusammen mit Teak Glauser gestaltet.

Beschreibung
Auf Fischer wurde die eher Unkonventionelle Instrumentierung des Debutalbums weitergezogen: Sehr viele Posaunen, Saxaphone und dieses mal auch Streicher. Teilweise sind die Songs schräger und experimenteller.
Mozart's Ave Verum Corpus wurde irgendwo zwischen Fussgängern und Trams aufgenommen. In Maria Magyar Spricht eine ungarische Stimme einen geheimnisvollen Text.
Highlights des Albums sind sicher Fischer, Eberhart und Vater, welches einen sehr persöhnlichen Text hat.

Empfohlen zu:
Guter Stimmung (Eberhart, Fischer)


gmües

Veröffentlichung: 06.02.1995

Band:
Brenni: Sporan-, Tenorsax
Burri: Flügel, Hammond, Harmonium, Gesang
Stalder: Cello, E-Gitarre, Kontrabass, Mandoline
Huber: Gesang, Gitarre, Flügel, Mandoline
Frutiger: Schlagzeug, Perkussion, Blumentopf (?), Geiss (?)
Neuhaus: Posaune, Bassposaune
Ehrenzeller: Kontrabass, Gesang
Steiner: Handorgel, Flügel, Klarinette, Tenorsax, Gesang

Gäste:
Lukas Frey: Bratsche
Stefan Woldach: Solo E-Gitarre

Anmerkungen:
Das Gemüse wurde im Frühling 1994 mit dem Studio "Le Mobile" im südlichen Frankreich geerntet und im Greenwood Studio zu Nunningen gemischt und gemastert.

Beschreibung
Das Eröffnungsstück: Klarinette, Cello und Posaune im Dreivierteltakt. Dazu ein sehr merkwürdiger Text. "Autwybersummer" ist ein Song, der warscheinlich bei jedem andere Bilder im Kopf erscheinen lässt.
Aber schon Ludmilla löst die Bilder und bringt traurige Melancholie. Wunderschönes Klarinetten-Solo am Ende des Songs.

Des weiteren jagt ein Höhepunkt des Albums den anderen, von Varazze zum Hotelsong mit texten wie "was d'nid hesch muesch o nid unbedingt verlore gä" (wie wahr...). Sehr vieldeutig sind auch die Texte in Don Juan (ungefähr 5/8-Takt) und Schlammschlacht, wobei letzterer die Fortsetzung vom Autwybersummer ist.
Mit Balkon wäre wieder ein Tango vertreten; 9-10-100-4 ein sehr ruhiges Stück - nur Gesang, Piano und Streicher - welches von einem alten Menschen erzählt.
Den Schluss macht Jänner, das nochmal mit der ganzen Instrumentierung auffährt und auch ziemlich gewaltig daherkommt. Jänner ist bei sehr vielen Konzerten der Schlusssong, warscheinlich weil sich mit der Zeile "Mach's guet" ein Konzert ziemlich schön abschliessen lässt...

Empfohlen zu:
Winterspaziergang (Autwybersummer)
Mit einem Heissen Tee vor dem Cheminee (Hotelsong, Ludmilla)



stella nera

Veröffentlichung: 1997

Band:
Fruschi Frutiger: Schlagzeug, Perkussion, Tarabuka, Marschtrommeln
Böbu Ehrenzeller: Bass, Gesang
Päs Steiner: Gitarre, Alto-, Tenorsax, Klarinette, Melotron, Keyboard, Akkordeon, E-Piano, Tambourin, Perkussion, Programming, Gesang
Carlo Brenni: Tenor-, Sopransax
Resli Burri: Hammond, Harmonium, Flügel, Singende Säge, Blumentopf (?)
Büne Huber: Gesang, Gitarre, Mandoline, E-Bow, Flügel

Gäste:
David Gattiker: Streicherarrangements, Cello
Misa Stefanovic: Geige
Cécile Fischer: Geige
Regula Schär: Bratsche

Anmerkungen:
Der Schwarze Stern wurde im Herbst 1996 am Comersee aufgenommen und im Greenwood Studio in Nunningen gemischt und gemastert.

Beschreibung
Stella Nera (oder zu deutsch "Schwarzer Stern") war laut Büne Huber das schwerstes Album. Man kann dies auch gut nachvollziehen; das Album besteht vorgängig aus relativ ruhigen, melancholischen songs und wird nur gelegentlich von "fröhlicheren" Nummern aufgelockert. Zum schluss gibt's noch eine relativ schräge Parodie auf die ganze Techno-Welle mit "Freespirit". Darin findet sich eine Mischung aus Deutsch und Englisch, relativ dilletantische Drum-Computers und "Freude schöner Götterfunke" im Hintergrund.

Empfohlen zu: Melancholie (Seemanns Wärmuet, Schruubschtock), gemütliche Feste (w. nuss vo bümpliz).



wildbolz und süsstrunk

Veröffentlichung: 1998

Band:
Carlo Brenni: Tenor-, Sopransax, Perkussion
Resli Burri: Tasteninstrumente, Perkussion, Tin Whistle, Gesang
Böbu Ehrenzeller: Bass, Gesang
Fruschi Frutiger: Schlagzeug, Perkussion
Disu Gmünder: Gitarren, Mandoline, Altosax, Handorgel
Büne Huber: Gesang, Gitarre, Mandoline, Piano
Päs Steiner: Alto-, Tenorsax, Klarinette, Akkordeon, Querflöte, Perkussion, Gesang

Gäste:
Lukas Frey: Bratsche (I ha letscht nacht e Troum gha, Bruscolo di Terra)
Max Lässer: Gitarre (Eberhart)
Smudo Schmutz: Schwyzerörgeli (Fischchopf)
Knolls Eintagsgebläse: Marschkapelle (Guet & Gärn)

Anmerkungen:
Wildbolz & süsstrunk wurde während der Stella Nera Tour 1997 live aufgenommen.

"Eberhart" (mit Max Lässer live in der Mühle Hunziken); "I ha letscht nacht e Troum gha" (Barockmatinee während den Proben im Haslihorn); Bruscolo di Terra (Sprachkurs im Haslihorn); Fischchopf (spontanes Songwriting im Haslihorn); Guet & Gärn (Marschversion mit Hans Knolls Eintagsgebläse im Sternen Bolligen).


Beschreibung
Die erste (und vielleicht ja auch nicht letzte) Live-Platte von Patent Ochsner. Wer schon einmal an einem Konzert dabei gewesen ist weiss ungefähr, was man von dem Album in etwa erwarten kann.
Viel mehr gibt es eigentlich zu der ersten CD nicht zu sagen...
Sehr erwähnenswert ist sicher die zweite CD, die zwar "nur" fünf songs beinhaltet, die es aber in sich haben. "Eberhart" in einer Version, die man - um Schlagwörter zu gebrauchen - als "Unplugged" bezeichnen könnte. "I ha letscht nacht e Troum gha" kommt in der "Barockmatinee" noch düstere daher als auf der Gmües-Platte daher. Aber die wirklichen Perlen sind "Fischchopf" und "Guet & Gärn", die mit Schwiizerörgeli bzw. Blaskapelle die urchigkeit von der Schlachtplatte nocheinmal aufleben lassen.
(Die Würze von "Fischchopf" sind nicht zuletzt die groben Fehler, die gespielt werden.)

Empfohlen zu:
Irgenwas (Ganzes Album ist sehr abwechslungsreich), Irgendwas spezielles (Bonus-CD)



trybguet

Veröffentlichung: 05.05.2003

Band:
Büne Huber: Gesang, elektrische und akustische Gitarren, Britongitarre, Marimba, Perikussion, Flügel, Harmonium, Geige (!)
Päs Steiner: Alto-, Tenorsax, Klarinette, Trompete, akustische Gitarren, E-Piano, Perkussion, Kalimba, Gesang
Disu Gmünder: Elektrische und akustische Gitarren, Mandoline, Banjo, Akkordeon, Flügel, Chorgesang
Menk Grossniklaus: Sopran-, Alto-, Tenor- und Baritonsaxophon, Klarinette, Bassklarinette, Gesang
Monic Mathys: E-Bass, Kontrabass
Christian Brantschen: Flügel, Piano, Synthesizer, Wurlitzer, Hammond, Akkordeon, Farfisa, Gesang
Andi Hug: Schlagzeug, Perkussion, Slide-Gitarre, Mandoline, Flügel, Gesang

Gäste:
Böbu Ehrenzeller: Gesang
Beat Affolter: Flügelhorn


Beschreibung


Empfohlen zu:



Liebi, Tod & Tüüfu

Veröffentlichung: 26.09.2005

Band:


Beschreibung


Empfohlen zu:



büne huber: honigmelonemond

Veröffentlichung:

Band:
Büne Huber: Gesang, elektrische und akustische Gitarren, Harmonium, Ballaphon, Udu-Drum, Concertina, Pocket-Trompete, Cocktail-Drum
Disu Gmünder: elektrische und akustische Gitarren, Bouzouki, Mandoline, Banjo, Gesang, Programming
Christian Brantschen: Tasteninstrumente, Sampler
Andi Hug: Schlagzeug, Perkussion
Michel Poffet: Kontrabass

Gäste:
Sarah Hidalgo: Chorgesang
Lidia Kunzmann-Viegas: Chorgesang
Selina Cloetta: Akkordeon
Jürg Frey: Tin Whistle
Stephan Lehmann: Tanpura
Georges Brantschen: Morsezeichen


Beschreibung


Empfohlen zu:



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